Gender. Macht. Nachhaltig.

SAVE THE DATE:

Vom 16.Oktober bis 23. Oktober finden in mehreren Thüringer Städten die Veranstaltungsreihe Gender. Macht. Nachhaltig. statt. Organisiert werden die Veranstaltungen vom Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V. in Kooperation mit lokalen Akteuren. Die Reihe fokussiert Ziel 5 der Agenda 2030 - Gleichstellung der Geschlechter.

Personen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen sind unterschiedlich von den Auswirkungen globaler Phänomene betroffen. Wir stellen uns daher die Frage, welche besonderen Herausforderungen auf Kinder, Frauen, Männer und LGBTQ  (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender and Queer)  zum Beispiel durch den Klimawandel oder eine bestimmte Friedenspolitik zukommen. Mit einer geschlechterneutralen Perspektive können Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung nicht adäquat gelöst werden. Daher möchte die Veranstaltungsreihe einen Beitrag zu einer gendersensiblen Diskussion leisten. Wir möchten dem Publikum die Möglichkeit geben, sich auf Augenhöhe mit den vielfältigen Themen und Herausforderungen zu beschäftigen. Die Veranstaltungen richtet sich an interessierte Vereine, Eine Welt Akteure sowie Jugendliche und Politiker und Politikerinnen. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf unserer Facebook-Seite.

16.10. - 18:00 bis 20:30 Uhr: "ECOgender: Gender-Sensibilität als Weg zu Nachhaltiger Klimapolitik, Frauenzentrum Erfurt


19.10. - 18:00 bis 20:30 Uhr: Mut, Risiko und Überleben: Wie Frauen in und über Afghanistan berichten und die Zukunft mitgestalten, Frauenzentrum Jena


23.10. - 18:00 bis 20:30 Uhr: Eine Erzählung ÜberMUT: Genderverhältnisse in Frieden und Konflikt, mon ami Weimar

 

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zusammmengefasst und reflektiert

Fortbildung Globales Lernen und Bildung und Vermittlung im Museum

Am 14.Dezember 2016 konnten freie Museumspädagogen im Stadtmuseum Jena spannende Einblicke in den neuen Arbeitsbereich des Globalen Lernens im Museum gewinnen. Gemeinsam wurde der Frage nachgegangen, welchen Beitrag Museen und Ausstellungen zu viel diskutierten Fragen der Nachhaltigkeit und globalen Entwicklung leisten können. In den Ausstellungsräumen entdeckten die Teilnehmer Spuren der Globalisierung, die Jena in der Vergangenheit prägten: von beliebten Kolonialwaren wie Schokolade, Tee und Kaffee im 19. Jahrhundert, bis hin zum Jenaer Wein, der im späten Mittelalter weite Entfernungen gehandelt wurde.

Zielstellung und Ergebnisse:

Ziel der Fortbildung war es, Jenaer Museen als Lernorte des Globalen Lernens zu erschließen und Akteure in den Bereichen Museumspädagogik und Globales Lernen zu vernetzen. Den Teilnehmern wurden Grundkenntnisse der Museumspädagogik sowie des Globalen Lernens vermittelt. Dabei wurde gemeinsam die Erkenntnis gewonnen, dass beide Bildungsbereiche durch zahlreiche Schnittmengen – inhaltlich sowie methodisch-didaktisch – miteinander verknüpft sind.

Im Ergebnis wurden konkrete Anknüpfungspunkte, Methoden und Inhalte in den Dauer- und Sonderausstellungen des Stadtmuseums und der Kunstsammlung Jena diskutiert und festgehalten. Die Teilnehmer wurden befähigt, Themen des Globalen Lernens in ihre museumspädagogische Arbeit einzubringen. Hier findest Du eine Methodenübersicht aus der Fortbildung und hier haben wir Dir in einer Linkliste mit weiteren Infos zusammengestellt.

Gemeinsames Fazit:

Historisches und Globales Lernen im Museum schafft eine spannende Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft und regt den Besucher an, aktuelle Themen zu diskutieren. Die neu gegründete Arbeitsgruppe will die Impulse aus der Fortbildung aufgreifen und zukünftig Veranstaltungen in Jenaer Museen zum Globalen Lernen anbieten. Ziel der Arbeitsgruppe wird es sein, im Jahr 2017 ein Pilotprojekt zum Globalen Lernen in den drei städtischen Museen der Stadt Jena durchzuführen (Stadtmuseum, Romantikerhaus und Kunstsammlung).

 

 

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